Robert Stephan Bolli

Fünf Kälber auf Wanderschaft

Tja, liebe Freunde, der erste Beitrag im nun nicht mehr so ganz neuen Jahr kommt reichlich spät.  Und die ersten Fotos für diesen Beitrag stammen erst noch aus der untersten Region der Mottenkiste. Sorry dafür! Ich werde mich gleich in eine Ecke stellen und eine Minute des Schämens abhalten.

So, das wäre erledigt. Nun aber mal ernsthaft: so kann es gehen, wenn man des alte Jahr mit einem Unfall ausklingen lässt, und das Neue mit grössten Schmerzen und viel Ungemach beginnen muss. Nein, keine Bange! Mir geht es soweit gut. Es ist Bea, meine liebe Frau, die kurz vor Weihnachten über eine Bordsteinkante gestolpert ist und sich dabei den linken Oberarmkopf gebrochen hat. 

Nun bin ich seither zum Hausmann, Koch, Spitex-Pfleger und gelegentlich zum Sachbearbeiter (also "Bürogumsel" für alles) verdonnert. Klar, ich bin ja gerne hilfsbereit und habe genügend Zeit für die meisten anfallenden Aufgaben - dies, um etwaige Missverständnissen vorzubeugen. Aber es ist halt doch so, dass persönliche Dinge liegen bleiben und auf später verschoben werden müssen (also die Arbeiten am Lokschuppen zum Beispiel oder eben diesen Blog aktuell zu halten - Ideen wären zahlreich vorhanden.)

Nun aber geht's los mit einer originellen Fotoserie, die vermutlich aus den späteren 50er-Jahren stammt. Sie zeigt Erwin, meinen Vater (mit schwarz/weisser Mütze) im Kreise von vier Freunden - vielleicht Kameraden aus der Zeit des Aktivdienstes, möglicherweise alles Bergsteigerkollegen, denn mein Vater war ein begeisterter Alpinist.   

Auch beim Tschutten wird herumgeblödelt.

 

Alkohol und Zigaretten gehörten wohl zu den ständigen Begleitern.

 

Was hat der Erwin wohl im Gulli verloren?

Mit vereinten Kräften kommt man besser raus.

 

So geht das, mein Lieber!

 

Erwin mit Stumpen :) !!!

 

 

Fünf Freunde!

 

publiziert am 25. Januar 2026

 




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Frohe Festtage

 

       Frohe Festtage und viel Gfreuts im 2026




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Max Frisch

 

"Man hat Durst nicht nach Ehre, aber nach Menschen, aber nach Menschen, die nicht im persönlichen Leben mit uns verstrickt sind. Man hebt das Schweigen, das öffentliche, auf (oft wie gesagt, über alle Scham hinaus) im Bedürfnis nach Kommunikation. Man gibt sich preis, um einen Anfang zu machen. Man bekennt: Hier stehe ich und weiss nicht weiter. Und all dies ungefragt! Kein Schriftsteller, so glaube ich, schreibt für die Sterne, so wenig wie für das Publikum, sondern er schreibt für sich selbst in Bezug auf Menschen, die möglicherweise noch nicht geboren sind."

 

Max Rudolf Frisch, geb. 15. Mai 1911 in Zürich, gest. 4. April 1991 ebenda. Schweizer Schriftsteller und Architekt.




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